Dienstag, 29. April 2014

Videos mit der Cloud finanzieren

Auch professionelle Videos sind nicht so teuer, wie viele glauben (aber nicht zu fragen wagen). Und dann kann man durchaus auch auf ein modernes Tool der Finanzierung oder die Herstellung zurückgreifen:
CROWDFUNDING! 

Bisher sah ein Fundraisingkampagne oft so aus:


Wir machen ein Video, teilen es über alle Social Media Kanäle und und begeistern damit Supporter, die auf einer Online-Plattform für unsere Projekte spenden.

Wer sich aber heute mal z.B. auf betterplace.org umsieht, stellt fest, dass hier inzwischen einige NGOs genau den umgekehrten Weg gehen: Sie sammeln Finanzen oder Zeitspenden, um damit ihr Kampagnenvideo zu erstellen....das dann evtl. wieder weitere Spenden bringt...die dann wieder...usw.


Heute werden auf dieses Weise sogar kommerzielle Kinofilmproduktionen finanziert...ähm z.B. mein Projekt "Clowns im Iran / Joy im Iran" (wer mal reinschauen will: http://www.startnext.de/joy-in-iran) - Schleichwerbung ENDE

Freitag, 25. April 2014

Bill Gates - oder was wir von Katzenvideos lernen




SO VIELE FANTASTISCHE Videos über Soziale Themen landen im World Wide Massengrab, während ein Depp, der vom Hausdach fällt, fünf Millionen mal geklickt wird. 
UGH!

Das will Upworthy.com ändern - eine Webseite, die professionell und kostenlos teilenswerte Clips verbreiten hilft - für die gute Sache. Bill und Melinda Gates haben die Seite schon 2013 als Hauptsponsoren geadelt.
DASS wir alle von Katzenvideos lernen können, ist ja bekannt, aber WAS?
Zum einen ein gutes Vorschaubild und zum anderen eine perfekte 2 Zeilen-Überschrift mit Keywords und Cliffhanger Potentials. Hier mal ein Beispiel:

I’m Not Going To 'Trick' You Into Watching This. It's Hard To Watch. But It’s Real For Many Women.


Das eigentliche Video heißt: "It Rarely Stops"....tja!
Was ich an der neuen Überschrift so unglaublich finde: Sie macht genau das Gegenteil von dem, was sie behauptet. DAS ist professionells Titeling....

Mehr lesen: 

Montag, 21. April 2014

Follow the frog

Video der Woche


Ja, es ist auf Englisch - und sehr schnell, aber es ist genau auf die Zielgruppe zugeschnitten.
Video der Woche, weil es mit den üblichen Konventionen bricht. Der moderne Gutmensch wird hier auf's Korn genommen. Selbstironie ist eine der besten Eigenschaften, und in der NGO-Szene leider viel zu selten!




Video Tutorial - von Think Big (O2)

Think Big ist eine Jugend-Initiative, die das zivile Engagement von Jugendlichen fördern soll, gesponsort wird sie von O2. Ich werde von denen jetzt nicht dafür bezahlt, wenn ich sage: Die vier Tutorials für Jugendlich zum Thema Facebook, Flyer, Blogs und auch VIDEO - die sind wirklich ausgezeichnet.


Link zu den THINK BIG Tutorials


Ein Handy Stativ aus einer Plastikdose in 5 Minuten - das hat sogar mich als alten Film-Hasen umgehauen. In der Einfachheit super gemacht, ich empfehle sie gerade den überlasteten Mitarbeitern von kleinen NGOs, denn was für Jugendliche funktioniert, klappt auch für NGOs, die keine Mittel haben - weil es nichts kostet!
Und absolut leicht verständlich ist!


Sonntag, 20. April 2014

Happy auf dem Fundraisingkongress 2014

Video der Woche

Jajaja - es ist wahrscheinlich das zwanzigtausendste Fan-Video zu Happy - na und? Fun bleibt Fun - diesmal mit unseren vielen Fundraising-Kollegen vom DFK 2014, die Nina Neef von Spendino und meine Wenigkeit überreden konnten, für ein paar Sekunden das Tanzbein zu schwingen.....


Fanvideos - oder Videos mit Bezug zu aktuellen Viral Hits im Internet - sind übrigens ein klasse Seeding-Tool für alle NGOs auf Youtube & Co - nur so als Hinweis ;-)

Freitag, 8. November 2013

Creativity is personal

(keine Sorge, ganz unten im Post gibt's auch hier ein Video) 
Wie kommt man zu einer guten Filmidee für ein Kampagnen- oder Fundraisingvideo?
Hmmmmmm.....

Ganz ehrlich?
Ganz ganz ehrlich?

Keine Ahnung!

Ich kann es nur für mich sagen, aber ob das für andere gilt......also ich weiß nicht.
Es ist eine sehr persönliche Sache. Wie dichtet ein Dichter? Wie malt ein Maler?
Es gibt natürlich Studien:

Die Iqudo Ideenfindungs-Studie 2010 besagt, dass man an der eigenen Brutstätte (Sofa, Bett, Kneipe, Schrebergarten usw) deutlich kreativer ist, als am Arbeitsplatz - dort entstehen nur etwas 6% neue Ideen. Das ist natürlich für Unternehmen echte ein Seriösitätsproblem: "Geh mal in die Kneipe, ein neues Automodell ausknobeln..." - ist buchhalterisch so schwer abzurechnen. Aber das sagt ja nur deutlich aus, wo es nicht geht. Ist also mehr so ein negatives Ausschlusskriterium, oder?

Natürlich sind da die vielen Kreativtechniken und hunderte von Anleitungen..von irgendwas müssen die Tutorial-Autoren ja leben. Ok, manche Tipps sind nicht schlecht. Aber wenn es um die wirklich genialen Einfälle geht - die habe ich bisher nie nach Anleitung gehabt. Wenn sie überhaupt so genial waren....Ich kann aber ganz gut sagen, wie es NICHT geht:

Der persönliche Anreiz ist echt ein Knackpunkt. Ich  kann nicht auf Kommando kreativ sein. Nicht wirklich. Da muss schon ein persönliches Feuer unter meinem imaginären Hintern lodern. Ich denk noch abends im Bett drüber nach, träumt davon, sitzt manchmal gedankenverloren herum. Und irgendwann macht es "Blub" und eine kleine Idee durchbricht die Oberfläche meines Bewusstseins, kommt irgendwie aus dem Chaos da unten. Wie eine kleine Meerjungfrau. Wenn ich aber mit dem Thema nichts anfangen kann - wenn es nur um Kohle geht - ganz ehrlich, das führt nur zu Krampf. Damit bin ich nicht allein. Motivation ist eben etwas persönliches. Und Kreativität auch!

Montag, 4. November 2013

5 biggest mistakes for NGO websites

Webseiten, Video und Responsive Design sind Themen, die immer enger zusammenwachsen. Hier unser neuestes Tutorial mit Tipps zu dem Thema - speziell für NonProfits und NGOs:


Deutsche Untertitel können dazu ausgewählt werden, im YT Player unten rechts. Wer in einem einzigen Bild verstehen möchet, was Responsive Design ist (am Beispiel meiner Seite www.filmbit.de)


De fakto sind das Seiten, deren Designs und Funktionen sich allen Endgeräten anpassen, und darum auch auf Smartphones noch gut aussehen bzw. funktionieren. Inzwischen halten 54% der Marketing Fachleute dies für "very important" (Quelle).

Immer mehr Menschen gehen mit dem Smartphone oder Tablett online statt vom heimischen PC oder dem Laptop - besonders in ihrer Freizeit. Also genau dann, wenn sie gedanklich auch offen sind für die Botschaften von NonProfit Kampagnen oder Spendenaufrufen & Fundraising. Es gibt Videoangebote, die z.B. auf dem Smartphone oder dem Iphone überhaupt nicht angezeigt werden. Es gibt immer noch NGOs, die Ihre Webseiten nicht auf Youtube & Co hosten sondern dies selber tun - manchmal mit veralteten Playern, die auf Tablets gar nicht mehr abgespielt werden...das ist aber heutzutage ein unabdingbares Feature geworden, soll die eigene Botschaft auch ankommen.